Kompakt- vs Bridgekamera

Seit einigen Jahren werden immer bessere Kameras in Smartphones verbaut, sodass die früher so beliebten Kompaktkameras immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden. Es ist einfach viel bequemer für einen kurzen Schnappschuss das Smartphone aus der Tasche zu nehmen, anstatt zusätzlich noch eine Kamera mit sich tragen zu müssen. Günstige Kompaktkameras gibt es kaum noch. Die Hersteller sind dazu über gegangen hochwertige Kompaktkameras anstatt von Billigangeboten zu entwickeln.

Doch was gibt es noch für Alternativen für Urlauber oder Hobbyfotografen, die eine günstige Einsteigerkamera suchen, ohne für eine Digitale Spiegelreflexkamera tief in die Tasche greifen zu müssen? Wir haben uns auf die Suche gemacht und vergleichen die herkömmliche Kompaktkamera mit den Features einer Bridgekamera.

Gehäuse

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Bridgekamera wesentlich größer als die meißten Kompaktkameras ist. Durch die typische Form, die auch DSLRs besitzen wirken diese Bridgekameras sehr hochwertig und sitzen griffig in der Hand. Das kleine stylische Design einer Kompaktkamera könnte man hier allerdings auch vermissen. Eine Bridgekamera nimmt, wie auch eine DSLR, etwas mehr Platz in Anspruch. Eine geeignete Fototasche sollte bei größeren Reisen auf jeden Fall im Gepäck dabei sein.

Objektiv

Bei beiden Kameramodellen sind die jeweiligen Objektive fest in die Kamera verbaut. Man kann sie nicht – wie bei einer DSLR – wechseln oder austauschen. Viele Bridgekameras allerdings bieten eine sehr große Bandbreite an verfügbaren (Super-)Zoomkameras sehr hohen Brennweiten. 40-facher optischer Zoom ist keine Seltenheit. Teilweise arbeiten Bridgekameras, wie zum Beispiel die Canon Powershot SX60 HS mit optischen Zoomfaktoren von bis zu 65-facher Vergrößerung.

Manuelle Einstellungen

Eine großer Pluspunkt der Bridgekamera gegenüber der Kompaktkamera sind die verschiedenen manuellen Einstellungen. Am Menürad der Bridgekamera kann der Fotograf bequem zwischen verschiedenen Modi, wie Zeitautomatik, Blendenautomatik oder vollautomatischen Motivprogrammen wählen. ISO-Werte lassen sich im Untermenü auswählen. Auch der Zoomring am Objektiv ist im Gegensatz zum Zoomen via Knopfdruck an herkömmlichen Kompaktkameras wesentlich benutzerfreundlicher.

 

Fazit

Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen, ob er sich für eine Kompakt-, digitale Spiegelreflex- oder doch eine Bridgekamera entscheidet. Für manche ist es eine Frage des Geldbeutels, andere achten mehr auf die Flexibilität der jeweiligen Kamera.

Kleine Schnappschüsse im Urlaub oder auf Festivals? Wir empfehlen ganz klar eine kleine Kompaktkamera.

Für Einsteiger in der Fotografie, die auch gerne mal mit der manuellen Justierung arbeiten wollen, bietet sich eine digitale Bridgekamera als Einstiegsmodell durchaus an und belastet den Geldbeutel auch nicht allzu stark.

Wer allerdings kein Problem mit dem Herumtragen von mehreren Objektiven und sonstigen Zubehör hat und generell hohe Ansprüche an Qualität und Flexibilität stellt, der sollte sich nach einer DSLR umschauen.

Wie haben unsere Modelle auf der Website www.bridgekamera-tests.de verglichen